Krebsfrüherkennung Frauen mit dichtem Brustgewebe

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Dichtes Brustgewebe erschwert die Früherkennung in der Mammographie

 

Dichtes Brustgewebe bei Frauen kann die Aussage der MammographieMammographie mit dichtem Brustgewebe verfälschen und somit ist ein wichtiger Risikofaktor für Brustkrebs, da es nicht nur die Wahrscheinlichkeit für eine Brustkrebserkrankung um das Vier- bis Sechsfache erhöht, sondern zusätzlich die Darstellung eines Mammakarzinoms maskieren kann.

Eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung kann jedoch die Wahrscheinlichkeit einer frühen Brustkrebserkennung erhöhen.

Klinische Studien haben gezeigt, dass mit dem automatisierten Brustultraschallsystem Invenia ABUS (Automated Breast Ultrasound System), wenn es ergänzend zur Mammographie durchgeführt wird, eine relative 55%-ige Sensitivitätssteigerung beim Auffinden von invasiven Mammakarzinomen möglich ist – verglichen zur alleinigen Mammographie.

 

„Dichtes Brustgewebe macht es sehr schwierig, pathologische Läsionen zu entdecken, wenn sie noch sehr klein sind. Dadurch lassen sich viele der späten Diagnosen und das Auftreten der Intervallkarzinome erklären“, sagt Dr. László Tabár, emeritierter Professor für Radiologie an der medizinischen Fakultät der Universität Uppsala in Schweden.
„Mit ABUS können wir den Patientinnen nun zusätzlich zur Mammographie eine Screening-Methode anbieten, die auch die im dichten Gewebe verborgenen Karzinome finden kann.“

Mehr darüber bei : =>  journalonko.de


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